Doktorarbeit: Befristung von Arbeitsverträgen mit Lizenzspielern und Trainern

Befristung von Arbeitsverträgen mit Lizenzspielern und Trainern

Studien zum Vertragsrecht, Band 1

Hamburg 2009, 290 Seiten
ISBN 978-3-8300-4647-9 (Print/eBook)

Arbeitsrecht, Arbeitsverträge, Befristung, Bundesliga, Eigenart der Arbeitsleistung, Lizenzspieler, Mijatovic, Rechtswissenschaft, Sonderbefristungsrecht, Sportrecht, Teilzeit- und Befristungsgesetz, Trainer, TzBfG, Verlängerungsoption, Verschleißtatbestand, Vertragsrecht, Vertragsstrafe, Webster

Zum Inhalt

Der Autor beschäftigt sich mit der Zulässigkeit der Befristung von Arbeitsverträgen mit Lizenzspielern und Trainern. Im Vordergrund stehen dabei die Profispieler und die Profimannschaftstrainer sowie die Fachverbandstrainer, die mehrere Sportler gleichzeitig betreuen. Der Verfasser prüft systematisch die einzelnen Tatbestandsmerkmale des TzBfG und ordnet die kaum mehr überschaubaren Ansichten zur Begründung der Zulässigkeit einer Befristung von Sportler- und Trainerarbeitsverträgen den einzelnen geschriebenen und ungeschriebenen Sachgründen zu.

Dabei setzt er sich auch intensiv mit der zunehmend vertretenen Auffassung auseinander, die ein Sonderbefristungsrecht für Spitzenverdiener im Profisport fordert und teilweise schon die Arbeitnehmereigenschaft dieser Spieler und Trainer verneint. Außerdem untersucht er kritisch die Auffassungen, die zur Unzulässigkeit einer Befristung führen. Diese haben - nach Auffassung der Verfassers - insbesondere bei Trainern eine faktische Unkündbarkeit zur Folge.

Im Zusammenhang mit der Prüfung der Zulässigkeit einer langfristigen Vertragsbindung wird auch die aktuelle und in der Sportöffentlichkeit viel beachtete Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes im Fall „Webster“ besprochen.

Schließlich werden verschiedenen Möglichkeiten einer Alternative zur Befristung erörtert. Hier wird insbesondere die höchst umstrittene und durch den vom Arbeitsgericht Nürnberg entschiedenen Fall „Mijatovic“ wieder viel diskutierte Zulässigkeit der einseitigen Verlängerungsoption geprüft.

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Kanzlei Klein & Dr. Blang

    

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