Doktorarbeit: Die Position deutscher Unternehmen im Streitbeilegungsverfahren der WTO

Die Position deutscher Unternehmen im Streitbeilegungsverfahren der WTO

Studien zum Völker- und Europarecht, Band 72

Hamburg 2009, 300 Seiten
ISBN 978-3-8300-4619-6 (Print/eBook)

Außenwirtschaftsrecht, Dispute Settlement Understanding, DSU, Europarecht, GATT, Globalisierung, Rechtswissenschaft, Streitbeilegungsverfahren, Unternehmen, Völkerrecht, Welthandel, Welthandelsorganisation, WTO, WTO-Recht

Zum Inhalt

Das Rechtssystem der Welthandelsorganisation (WTO) gründet sich hauptsächlich auf zwischenstaatliche Vereinbarungen. Die eigentlichen Akteure des Welthandels sind jedoch private Unternehmen, die Außenhandel betreiben. Um diesen Widerspruch abzufedern, bedarf es nicht zuletzt eines wirksamen Streitbeilegungsverfahrens, an dem sich auch private Wirtschaftsteilnehmer beteiligen können.

Bislang wird das Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten ausschließlich zwischen WTO-Mitgliedern ausgetragen. Da jedoch Unternehmen oftmals die von Handelshemmnissen in erster Linie Betroffenen sind, verfügen sie über Informationen aus erster Hand, was sich auf ein WTO-Streitbeilegungsverfahren nur positiv auswirken kann.

Die Studie soll zum einen eine Hilfestellung für deutsche Unternehmen bieten, indem ihre gegenwärtige Rechtsposition im WTO-Streitbeilegungsverfahren mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für jeden einzelnen Verfahrensabschnitt erläutert wird. Diese Darstellung wird durch Handlungsoptionen außerhalb des Streitbeilegungsverfahrens, das heißt vor europäischen und nationalen Gerichten, vervollständigt.

Zum anderen soll mit der Bewertung der bislang bestehenden Rechtsschutzmöglichkeiten und dem Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven ein Beitrag zu den aktuellen Reformverhandlungen geleistet werden.



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