Doktorarbeit: Die Zuständigkeit der Hauptversammlung im deutschen und US-amerikanischen Gesellschaftsrecht

Die Zuständigkeit der Hauptversammlung im deutschen und US-amerikanischen Gesellschaftsrecht

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 48

Hamburg 2009, 314 Seiten
ISBN 978-3-8300-4279-2

ADHGB 1861, Aktiengesellschaft, Aktienrechtsnovelle 1884, Corporate Governance, Corporation, East-India-Company, Gelatine-Urteil, Gesellschaftsrecht, Grundlagenentscheidung, Handelskompagnien, Hauptversammlung, Holzmüller-Urteil, Institutionenökonomie, Kompetenzen, Prinzipal-Agent-Theorie, Rechtsprechung, Rechtswissenschaft, shareholders‘ meeting, Zuständigkeit

Zum Inhalt

Christina Lorenz untersucht die Zuständigkeit der Hauptversammlung im System der Organisationsverfassung von Kapitalgesellschaften im deutschen und US-amerikanischen Recht. Dabei handelt es sich um eines der zentralen Themen aus dem Bereich der Unternehmenssteuerung (Corporate Governance), ein in Deutschland wie in den USA intensiv diskutiertes, höchst praxisrelevantes Problemfeld. Das Recht der USA hat gerade in diesem Bereich nach wie vor eine hohe Bedeutung für die Fortbildung des deutschen Rechts. In den Blick genommen werden sowohl kapitalmarktorientierte als auch nicht kapitalmarktorientierte Gesellschaftsformen.

Die Untersuchung gliedert sich in fünf Teile. Im ersten Teil werden die gesetzlichen Vorgaben für die Grundlagenzuständigkeit der Hauptversammlung in den beiden Rechtsordnungen untersucht. Der zweite Teil befasst sich mit den Kompetenzkonflikten innerhalb der Gesellschaften. Der dritte Teil widmet sich - nach einem kurzen Vergleich monistischer und dualistischer Verwaltungsstrukturen - den in beiden Rechtsformen etablierten Grundstrukturen der Verwaltung der Kapitalgesellschaften, d.h. insbesondere dem Vorstand bzw. dem board of directors. Der vierte Teil, das Herzstück der Studie, befasst sich ausführlich mit den einzelnen Kompetenzen der Hauptversammlung. In einem abschließenden fünften Kapitel sowie am Ende der einzelnen Kapitel erfolgen rechtsvergleichende Ausführungen.

Neben den gesetzlichen Vorgaben in den beiden Rechtsordnungen werden auch zentrale Fälle aus der US- und der deutschen Rechtsprechung erörtert. Aus der deutschen Rechtsprechung sind hier insbesondere die Holzmüller-, Macroton- und Gelatine-Urteile zu erwähnen. Die Autorin behandelt neben der geltenden Rechtslage auch die jeweiligen ökonomischen Grundlagen und geht umfassend auf die historische Entwicklung der Zuständigkeit der Hauptversammlung ein.



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