Dissertation: Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage in der EU

Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage in der EU

unter Berücksichtigung von Drittstaatseinkünften
Eine technische Analyse möglicher Folgen der Aufteilung oder des direkten Zurechnens von Einkünften mit Quelle im Drittstaat

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 51

Hamburg 2009, 316 Seiten
ISBN 978-3-8300-4264-8 (Print/eBook)

Besteuerung, Betriebswirtschaftslehre, CCCTB, DBA-Recht, Direkte Methode, Drittstaaten, EU, Formelhafte Gewinnaufteilung, Gewinnabgrenzung, Gruppenbesteuerung, Harmonisierung, Hindernisse im Binnenmarkt, Indirekte Methode, Internationale Unternehmensbesteuerung, Konsolidierte Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage, Konzernbesteuerung, Steuerlehre, Zwischenstaatliche Erfolgszuordnung

Zum Inhalt

Die Europäische Kommission plant zur Beseitigung der Hindernisse im Binnenmarkt die Einführung einer sogenannten konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage (CCCTB).

Mit der Einführung einer konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage wird die direkte Methode zur zwischenstaatlichen Erfolgzuordnung innerhalb der EU aufgegeben und durch die indirekte Methode ersetzt. Die zwischenstaatliche Erfolgszuordnung nach der direkten Methode bleibt gegenüber Drittstaaten bestehen.

Aufbauend auf einer möglichen Umsetzung der konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage bei einem ausschließlich in der EU tätigen Konzern zeigt diese Untersuchung Alternativen zur Besteuerung von Einkünften mit Quelle im Drittstaat auf und vergleicht diese anhand ihrer Eignung zur Vermeidung der Hindernisse im Binnenmarkt sowie ihrer Integrierbarkeit in die mit den Drittstaaten abgeschlossenen DBA. Die Einkünfte mit Quelle im Drittstaat können auf alle beteiligten Mitgliedstaaten aufgeteilt oder einem Mitgliedstaat direkt zugerechnet werden.



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