Doktorarbeit: Wirtschaftlichkeitssteigerung im Ratenkreditgeschäft mit einer modellbasierten Personalbedarfsplanung

Wirtschaftlichkeitssteigerung im Ratenkreditgeschäft mit einer modellbasierten Personalbedarfsplanung

Studien zur Wirtschaftsinformatik, Band 29

Hamburg 2008, 340 Seiten
ISBN 978-3-8300-4057-6 (Print/eBook)

Bank, Informatik, Kreditfabrik, Leistungen, Leistungsbeziehungen, Modellierung, Modellierungsmethode, Personal, Personalbedarfsplanung, Personalplanung, Personalwirtschaft, Prozesse, Ratenkredit, Wirtschaftlichkeit, Wirtschaftsinformatik

Zum Inhalt

Kreditinstitute weisen hohe Personalkosten und begrenzte Möglichkeiten kurzfristiger Personalbestandsanpassungen auf. Wirtschaftlichkeitsgründe erfordern eine möglichst genaue Personalbedarfsplanung. Im Ratenkreditgeschäft liegt die Herausforderung dabei in der Planungsunsicherheit, hervorgerufen durch Nachfrage, Bearbeitungszeit und Kapazitätsschwankungen. Hinzu kommen Kapazitätsabhängigkeiten zwischen den Abteilungen bedingt durch interne und externe Leistungsbeziehungen, die bei der Planung zu berücksichtigen sind. Die Lösung dieser Problematik hat vor dem Hintergrund der Industrialisierung des Kreditgeschäfts und einer stetigen Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung eine hohe Bedeutung.

Das Buch entwickelt eine auf das Ratenkreditgeschäft ausgerichtete Methode der Personalbedarfsplanung. Die Methode ermöglicht die Planungsunsicherheit gesamtbankweit zu beherrschen. Ursachen und Ansatzpunkte zur Steuerung des Personalbedarfs werden transparent. Damit entsteht ein Steuerungsinstrument, welches ausgehend von den Kerngrößen Neugeschäftsentwicklung und Bestandsmenge die Personalbedarfsentwicklung aller Abteilungen abzuschätzen vermag. Gleichsam liegt ein Instrument zur proaktiven Optimierung des Personalbedarfs vor.

Die Methode der Personalbedarfsplanung basiert auf Leistungsbeziehungs- und Geschäftsprozessmodellen. Leistungsbeziehungsmodelle erfassen die Leistungsbeziehungen und ordnen die erstellten innerbetrieblichen Leistungen den Leistungsempfängern Prozess und Produktionsfaktor strukturiert zu. Dadurch lassen sich die Auswirkungen der Neugeschäftsentwicklung auf den Personalbedarf des innerbetrieblichen Bereichs ermitteln. Geschäftsprozessmodelle ermöglichen die Mengen und Bearbeitungszeiten strukturiert abzubilden und zu quantifizieren. Die Modelle sind in der Methode integriert. Planungsgenauigkeit und Planungsumfang lassen sich sukzessiv erhöhen. Das erlaubt den schrittweisen Rollout in der Bank. Auswertungsdiagramme extrahieren die für die Steuerungsentscheidung notwendigen Informationen und stellen diese in übersichtlicher Weise für die Entscheidungsträger bereit.



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