Doktorarbeit: Privates Sicherheitsgewerbe in Deutschland und Südkorea

Privates Sicherheitsgewerbe in Deutschland und Südkorea

Schriften aus der Forschungsstelle Sicherheitsgewerbe (FORSI), Band 4

Hamburg 2008, 358 Seiten
ISBN 978-3-8300-3987-7 (Print/eBook)

Befugnisabgrenzungen, Beleihung, Bewachungsgewerbe, Deutschland, Gewaltmonopol, Innere Sicherheit, Private Sicherheitsdienste, Privates Sicherheitsgewerbe, Privatisierung, Rechtsvergleichung, Rechtswissenschaft, Sicherheitsdienstleister, Südkorea

Zum Inhalt

In Deutschland und Südkorea rückte nach dem 11. September 2001 die innere Sicherheit in den Fokus der Öffentlichkeit. Zusammen mit allgemeinen Privatisierungstendenzen führte dies zum neuen Bild des privaten Sicherheitsgewerbes. Konzepte wie Sicherheitspartnerschaften im öffentlichen Raum oder die sog. Schwarzen Sheriffs stehen für die Verlagerung der früher gewerberechtlich suspekten Branche in den Bereich der öffentlichen Ordnung.

Die rechtswissenschaftliche Durchdringung der Handlungsbefugnisse und -grenzen hielt nicht Schritt. Hier müssen das staatliche Gewaltmonopol und die Gewerbefreiheit der Sicherheitsdienstleister in einen Ausgleich gebracht werden. Ob die relevanten Rechtsregeln, etwa mit Blick auf die für ein Zusammenwirken von Privaten und Polizei notwendigen Befugnisabgrenzungen, im Sinne einer spezialgesetzlichen Normierung fortentwickelt werden müssen, ist ein spannendes Thema für einen Rechtsvergleich.



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