Habilitationsschrift: Das lebende Tier im Schülerurteil

Das lebende Tier im Schülerurteil

Bodenlebewesen im Biologieunterricht – eine empirische Studie

Didaktik in Forschung und Praxis, Band 40

Hamburg 2008, 242 Seiten
ISBN 978-3-8300-3772-9

Biologiedidaktik, Biologieunterricht, Erziehungswissenschaft, Habilitation, Naturerfahrung, Naturerleben, Pädagogik, Umweltbildung, Umwelterziehung

Zum Inhalt

Diese Studie im Gebiet der Biologiedidaktik legt den Fokus unmittelbar auf den Biologieunterricht in der Praxis. Die Verfasserin behandelt dabei das traditionsreiche Gebiet der Formenkunde als Bestandteil der Umweltbildung im Biologieunterricht.

Es ist das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Konzepte zu Bodenorganismen und deren Bedeutung für den Biologieunterricht herauszusondern, Schülervorstellungen zu ausgewählten und für den Biologieunterricht relevanten Bodenorganismen in unterschiedlichen Beobachtungsperspektiven zu erheben und didaktische Empfehlungen für den Umgang mit Bodenorganismen im Biologieunterricht abzuleiten. Dabei geht es vor allem um solche Bodenorganismen, zu denen viele Schüler Phobien haben bzw. schnell aufbauen. Es wird dargestellt, dass die Wissenskonstruktion der Schüler im Unterricht zu bestimmten Bodenorganismen durch negative Emotionen beim Arbeiten mit diesen Lebewesen beeinträchtigt wird. Daraus ergibt sich die Frage: Welches didaktische Handeln ist geeignet, Phobien bei Schülern abzubauen und so deren Kognition positiv zu beeinflussen?

Als Abschluss wird dem Leser ein „Ästhetisches Kaleidoskop“ in die Hand gegeben. Lehrer(innen) finden hier Anhaltspunkte zur konkreten Objektauswahl im Biologieunterricht.

Das Werk ist in vier Teile gegliedert:

1. Wissenschaftliche Vorstellungen zu Bodenorganismen
2. Bodenorganismen als Gegenstand des Biologieunterrichts
3. Empirische Untersuchung
4. Resümee und Folgerungen für den Biologieunterricht



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