Doktorarbeit: Die Radioberichterstattung von Sportveranstaltungen

Die Radioberichterstattung von Sportveranstaltungen

Schriften zum Medienrecht, Band 14

Hamburg 2008, 226 Seiten
ISBN 978-3-8300-3637-1 (Print/eBook)

Deliktsrecht, Entgeltfreie Berichterstattung, Entgeltpflichtige Berichterstattung, Fußball, Hörfunkrechte, Medienrecht, Radioberichterstattung, Radiorechte, Rechteeinräumung, Rechteübertragung, Rechtswissenschaft, Rundfunkrecht, Sportberichterstattung, Sportrecht, Sportvermarktung, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht

Zum Inhalt

Die Berichterstattung von Sportveranstaltungen ist für alle Medien von großer Bedeutung. Spitzensportarten stehen dabei nicht nur bei Fernsehen und Presse im Fokus, sondern auch beim Radio. Insbesondere die Radioberichterstattung vom Fußball als der populärsten Sportart in Deutschland hat sich etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Zuhörern.

Der rechtliche Rahmen einer Radioberichterstattung von Sportveranstaltungen wirft eine Vielzahl von Fragen auf. Gibt es so genannte Hörfunk- oder Radiorechte, die ihr Inhaber auf den berichtenden Sender gegen Entgelt übertragen kann? Wie sieht eine solche Rechteübertragung oder Rechteeinräumung aus? Oder steht dem Radiosender das Recht zu, unentgeltlich von der Sportveranstaltung zu berichten? In Ermangelung einer eindeutigen gesetzlichen Regelung solcher Radiorechte sind mehrere in Betracht kommende Rechtsgrundlagen zu untersuchen. Neben Problemkreisen des Urheber-, des Wettbewerbs- und des Deliktsrechts liegt ein Schwerpunkt der Betrachtung auf dem zivilrechtlichen Hausrecht als möglicher Rechtsgrundlage von Radiorechten. Daran knüpft die Frage an, wer Rechte an und aus einer Sportveranstaltung innehat und ob und wie er sie wirtschaftlich verwerten kann.

Schließlich ist aus Sicht der Radiosender zu untersuchen, ob deren Grundrechte es gebieten, dass Radiosender ohne Entrichtung eines Entgelts vom Ort der Sportveranstaltung berichten.

Eine der Kernfragen liegt in der Findung eines tauglichen Kriteriums zur Abgrenzung von entgeltfreier und entgeltpflichtiger Berichterstattung von Sportveranstaltungen.

Henrik Armah studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und Berlin. Sein Referendariat mit Stationen in Berlin und New York schloss er mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung ab. Seit Januar 2007 arbeitet Henrik Armah als Rechtsanwalt im Bereich Medienrecht für eine internationale Wirtschaftskanzlei in Berlin.



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