Dissertation: Beratung in der Schule

Beratung in der Schule

Entwicklung eines heuristisch-kybernetischen Beratungsmodells

Schriften zur pädagogischen Psychologie, Band 33

Hamburg 2008, 338 Seiten
ISBN 978-3-8300-3344-8 (Print/eBook)

Beratung in der Schule, Beratungskommunikation, Beratungsmodell, Beratungsprozeß, Beratungstheorie, Externe Schulische Beratung, Lehrkräfte, Pädagogik, Paradoxien, Problemlösungsprozeß, Problemthemenansatz, Schulpsychologen, Schulpsychologie, Verlaufsstruktur

Zum Inhalt

Es ist unübersehbar: Die Schule befindet sich aktuell im organisatorischen Wandel.

Eine dynamische Entwicklung der Institution Schule im strukturellen Sinne zu selbst- bestimmten systemischen Einheiten zeichnet sich bereits in einigen Bundesländern ab.

Niedersachsen ruft die „Eigenverantwortliche Schule“ aus, mit Verlagerung von Kompetenzen der Schulbehörden auf die Ebene schulischer Einzelsysteme.

Schulen sollen sich auch ihren Problemen eigenverantwortlich stellen, unterstützt durch externe Beratungskapazitäten, wie der Schulpsychologie.

Kongruent zu dieser Entwicklung bietet der Autor ein Rahmenmodell der schulischen Beratung an, das

- eine kybernetische Verlaufsstruktur,
- einen trimodalen Problemthemenansatz sowie
- eine ökosystemische Beratungstheorie

dergestalt integriert, dass die Autonomie der Schule und Lehrkräfte im Beratungsprozeß gewahrt bleibt.

Das Beratungsmodell gestaltet durch seine heuristische Struktur ein Rahmenkonzept der Beratungskommunikation, das nach Wahl der Partner der Beratung unterschiedliche Wege im Problemlösungsprozeß offen lässt und eine hohe Autonomie des Ratsuchenden sowie seine Motivation zur Mitarbeit sichert. Das Modell hat in erster Linie zum Ziel, die Lösungskompetenz des Lehrers oder der Lehrerin zu entwickeln und ihn bzw. sie in der Verantwortung für die Schülerprobleme in Kooperation mit der Beratung zu stärken.

Dies steht im Einklang mit dem Bestreben des Autors, durch die Konzeption des Modells paradoxe Strukturen der Beratungskommunikation zu vermeiden, wie sie durch intransparente und nicht angemessen reflektierte Lösungserwartungen der Beratungspartner entstehen können. Das Modell basiert unter anderem auf einer umfassenden Auseinandersetzung mit Paradoxien in der schulischen Beratung.

Das Beratungsmodell soll eine wesentliche Hilfe für die Kooperation der externen schulischen Beratung mit Lehrkräften der Schule bieten. Das Buch wendet sich somit an externe Berater wie Schulpsychologen und interessierte Lehrkräfte der Schulen.



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