Doktorarbeit: Der freiwillige Börsenrückzug, Unternehmensbewertung und Delegationsineffizienz

Der freiwillige Börsenrückzug, Unternehmensbewertung und Delegationsineffizienz

Zurück in die Zukunft? Eine empirische Analyse

Finanzmanagement, Band 47

Hamburg 2008, 168 Seiten
ISBN 978-3-8300-3081-2 (Print/eBook)

Aktienkurse, Aktienkursentwicklung, Betriebswirtschaftslehre, Börsenrückzug, Delegationsineffizienz, Delisting, Finanzinvestoren, Going Private, Investoren, Mergers & Acquisitions, Principal-Agent, Private Equity, Strategische Investoren, Unternehmensbewertung, Unternehmensübernahmen

Zum Inhalt

Warum sind Unternehmen in Privatbesitz oftmals erfolgreicher als ihre börsennotierten Wettbewerber? Warum ziehen sich Unternehmen freiwillig von der Börse zurück? Ist die in angelsächsischen Ländern weit verbreitete Transaktion des freiwilligen Börsenrückzugs (Going Private) im mitteleuropäischen Raum auf die gleichen Motive zurückzuführen?

Diese empirische Studie untersucht am Beispiel mitteleuropäischer Unternehmen umfassend diese Fragestellungen und erörtert Gründe für einen freiwilligen Börsenrückzug. Grundlage sind Daten von Unternehmen, die sich in den vergangenen 15 Jahren von der Börse verabschiedet haben, nachdem ein Investor die Unternehmen vollständig übernommen hatte. Beleuchtet werden dabei Fragen der Unternehmensbewertung und Aktienkursentwicklung sowie des Spannungsfeldes zwischen Aktionären und Unternehmensleitung. Ebenso gibt die Untersuchung Aufschluss über unterschiedliche Zielobjekte und Motive von Finanzinvestoren und Private Equity-Gesellschaften einerseits sowie von strategischen Investoren andererseits.

Die Untersuchung schließt mit Ihrem umfassenden Ansatz einige bestehende Lücken in der bisher heterogenen und facettenreichen Forschungsliteratur. Die Erkenntnisse sind daher von Interesse für Akademiker. Aber gerade auch Praktikern werden wertvolle Hinweise gegeben im Hinblick auf Unternehmensübernahmen, Zielobjekte, Going Private-Transaktionen und Managementsteuerung.



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