Doktorarbeit: Die Werbung unter Ausnutzung von Angst

Die Werbung unter Ausnutzung von Angst

§4 Nr. 2 UWG

Studien zum Gewerblichen Rechtsschutz und zum Urheberrecht, Band 32

Hamburg 2007, 226 Seiten
ISBN 978-3-8300-3021-8 (Print/eBook)

Angstwerbung, Gefühlsbetonte Werbung, Gesundheitswerbung, Leistungswettbewerb, Rechtswissenschaft, Sachlichkeitsgrundsatz, Verbraucherleitbild

Zum Inhalt

„Die Angst ist eine starke Antriebsfeder des menschlichen Verhaltens.“ Sie kann verschiedene Ursachen haben: Angst um die Gesundheit, Angst vor der Zukunft oder Angst um das Vermögen. Angst bewegt die meisten Menschen. Daher ist es nicht erstaunlich, dass auch die Werbung in ihren Botschaften die Angst nutzt, und Produkte, für die geworben wird, als Mittel gegen verschiedene Ängste darbietet.

Ziel dieses Buches ist die wettbewerbsrechtliche Beurteilung von Werbung, die sich an der Angst der Verbraucher orientiert. Früher war die Grenze der Zulässigkeit in § 1 UWG zu finden, welcher allein auf die Sittenwidrigkeit abstellte.

Seit dem 8. Juli 2004 ist das neue Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Kraft, welches das UWG vom 7. Juni 1909 ablöste.
Neben der UWG-Reform gab es im Lauterkeitsrecht weitere Änderungen, die Einfluss auf die gefühlsbetonte Werbung, und damit auch die Angstwerbung haben.

Dieses Buch geht zunächst der Frage nach, was unter Angstwerbung zu verstehen ist, und warum die Werbung mit der Angst als sittenwidrig betrachtet wurde.
Anschließend werden die entscheidenden Änderungen im Lauterkeitsrecht ausführlich dargestellt. Der Leser erhält einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen hinsichtlich des Verbraucherleitbildes und des Sachlichkeitsgrundsatzes.

Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Frage, wie eine Werbung, die die Angst der Verbraucher zu eigenen Zwecken ausnutzt, in dem sie Angst hervorruft oder steigert nach neuem Recht zu beurteilen ist.



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