Dissertation: Funktionsfähigkeit beruflich und regional abgegrenzter Arbeitsmärkte

Funktionsfähigkeit beruflich und regional abgegrenzter Arbeitsmärkte

Eine Analyse auf der Basis des Koordinationsmängel-Diagnosekonzeptes

Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis, Band 27

Hamburg 2007, 594 Seiten
ISBN 978-3-8300-2790-4 (Print/eBook)

Arbeitsmarkt, Augenoptiker, Handwerk, Koordinationsmängel-Diagnosekonzept, Tischler, Volkswirtschaftslehre, Wettbewerb, Wirtschaftspolitik

Zum Inhalt

Die Monographie stellt die erstmalige Anwendung des Grossekettler-
schen Koordinationsmängel-Diagnosekonzeptes (KMD-Konzeptes) auf
den Arbeitsmarkt dar. Hierzu wurde im ersten Teil hergeleitet, dass die
von den Gütermärkten bekannten Wettbewerbsprozesse grundsätzlich
auch auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten sind. Darauf aufbauend hat der
Autor geeignete Indikatoren herausgearbeitet und mit deren Hilfe die
Prozessverläufe auf zwei ausgewählten Beispielmärkten – den Arbeits-
märkten für Augenoptiker und für Tischler – abgebildet und analysiert.
Das zentrale Ergebnis der Studie ist methodischer Natur. So wurde zum
einen die grundsätzliche Übertragbarkeit des KMD-Konzeptes auf Ar-
beitsmärkte nachgewiesen und zum anderen ein Katalog der dabei zu
verwendenden Indikatoren sowie der dazu geeigneten Daten erarbeitet.
Auf der empirischen Ebene konnte gezeigt werden, dass die Funktions-
fähigkeit der betrachteten Märkte im Analysezeitraum nicht ausreichend
gewesen ist, um die massiven Nachfrageverschiebungen auszuregu-
lieren.

Als weiterführender Forschungsbedarf hat sich hierbei vor allem die
Vermutung ergeben, dass viele der auf beruflich abgegrenzten Arbeits-
märkten zu beobachtenden Ungleichgewichte nicht den Arbeitsmärkten
selbst, sondern dem ihnen vorgelagerten Ausbildungsmarkt anzulasten
sind.



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