Doktorarbeit: „Wissenslogistik“

„Wissenslogistik“

Prozessoptimierung durch Übertragung logistischer Prinzipien und Konzepte auf Wissenssysteme. Konzeptionelle Grundlagen und eine Demonstration der Anwendbarkeit anhand einer Fallstudie

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 183

Hamburg 2006, 226 Seiten
ISBN 978-3-8300-2395-1

Analogiebetrachtung, Betriebswirtschaftslehre, Fallstudie, Logistik, Netzwerkmodell, Wissenslogistik, Wissensmanagement

Zum Inhalt

Betriebswirtschaftliche Bemühungen, betriebliche Prozesse durch logistische Prinzipien und Konzepte zu verbessern, haben sich in der Vergangenheit insbesondere auf die Bereiche der Produktion, Distribution und anderer „physischer“ Aktivitäten in den Unternehmen bezogen. Mit der Entwicklung westlicher Länder weg von Industrie- und hin zu Wissensgesellschaften wird jedoch ebenso der „Produktionsfaktor Wissen“ zunehmend wichtig. Der Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens liegt inzwischen vielfach bei mehr als 50 Prozent. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Wissen als produktive Ressource optimal eingesetzt werden kann, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein.

Für die Bewältigung der güter- und materialwirtschaftlichen Herausforderungen ist im Feld der betriebswirtschaftlichen Logistik im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte beachtliches Know-how aufgebaut worden.

Der Versuch einer systematischen Übertragung dieses Know-hows und der damit gewonnenen Erfahrungen wurde bislang noch nicht gemacht. Die Autorin stellt sich daher der Frage, inwiefern die Prinzipien und Konzepte logistischer Optimierung und Rationalisierung, die im Bereich physischer Güter bereits seit langem erfolgreich angewandt werden, auch auf das Gut „Wissen“ übertragbar sind und untersucht vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten und den potenziellen Nutzen einer systematischen „Wissenslogistik“.

Beate Frank zeigt somit gangbare Wege auf, wie Unternehmen aus ihren bisherigen Erfahrungen und unter Zuhilfenahme dieses Ansatzes die Optimierung ihrer Wissenssysteme voranbringen können.



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