Dissertation: Die selbstwahrgenommene Kompetenz von Kindern und Jugendlichen mit frühkindlicher Hirnschädigung (Cerebral Parese)

Die selbstwahrgenommene Kompetenz von Kindern und Jugendlichen mit frühkindlicher Hirnschädigung (Cerebral Parese)

Schriften zur pädagogischen Psychologie, Band 23

Hamburg 2006, 194 Seiten
ISBN 978-3-8300-2324-1 (Print/eBook)

Cerebralparese, Jugendliche, Kinder, Kompetenz, Motivation, Pädagogik, Psychologie, Selbstwahrnehmung

Zum Inhalt

Daniela Schwarz beschreibt zum einen die Entwicklung eines psychologischen Inventars zur Messung der selbstwahrgenommenen Kompetenz für Kinder und Jugendliche mit einer Cerebral Parese, sowie die Übersetzung für den deutschen Sprachraum und ihre Handhabbarkeit. Zu Beginn werden das Erscheinungsbild der Cerebral Parese sowie Neurophysiologische Grundlagen der Behandlung von Kindern mit CP beschrieben. Anschließend wird die funktionale Betrachtungsweise der Rehabilitaion und deren wissenschaftliche Entwicklung seit den 70er Jahren genauer betrachtet.

Die Grundlage bietet das sogenannte „Basic model of effectance motivation“ von White (1959). Seine Definition der Kompetenz, die Einflussnahme des kindlich explorativen Verhaltens, die Selbstwirksamkeit und die Freude am Effekt sind Eckpunkte dieser Theorie. Harter (1978) entwickelte dieses Konzept weiter und konstruierte empirische Tests, die den Grad der selbstwahrgenommenen Kompetenz messen sollten. Aufgrund der entwicklungs-psychologisch gesicherten Ergebnisse differenzierte sie das Konzept in die Bereiche der wahrgenommenen Fähigkeiten auf motorischer, kognitiver und sozialer Ebene.

Ausgehend von diesen Ergebnissen entstanden Testinventare für Kinder im Vorschulalter, Schulkinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Bezogen auf das Alter wurden für die jüngeren Kinder Bilderskalen entwickelt, bei denen noch keine Lesefähigkeit erforderlich war und für die älteren Kinder und Jugendlichen klassische Fragebögen.



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