Doktorarbeit: Gespann und Herrschaft

Gespann und Herrschaft

Form und Intention großformatiger Gespanndenkmäler im griechischen Kulturraum von der archaischen bis in die hellenistische Zeit

ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse, Band 36

Hamburg 2006, 422 Seiten
ISBN 978-3-8300-2279-4 (Print/eBook)

Altertum, Archäologie, Archaische Zeit, Gespanndenkmal, Großplastik, Hellenistische Zeit, Herrschaft, Panhellenische Wettkämpfe, Quadriga, Skulptur, Viergespann

Zum Inhalt

Nur sehr wenig materielle Spuren haben die großformatigen Gespanndenkmäler hinterlassen. Obgleich sie einst zu den hervorragenden Monumenten griechischer Plastik gehört haben dürften, denkt man nur an den Wagenlenker von Delphi.

Die Schriftquellen bergen dagegen eine Vielzahl von Informationen, die Form und Intention dieser Denkmäler wiederzugewinnen erlauben.
So ist es möglich, die „Königsklasse“ des griechischen Sports – das Viergespannrennen – als Kampf um Vorherrschaft zu verstehen. Die Verstetigung und Propagierung dieses Sieges führt zum Denkmal. Dieses entsteht nicht voraussetzungslos, sondern kann als Aktualisierung des alten Bildes vom gespannfahrenden Gott gefaßt werden, das seine Wurzeln im Orient hat.

Diese Region führt erneut im 4. Jh. v. Chr. zu einer Belebung und Veränderung des Motivs der Denkmäler, die im Hellenismus ihre letzten Ausprägungen erfahren.



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