Dissertation: Die Struktur der Intelligenz im Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene

Die Struktur der Intelligenz im Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene

HAWIE-III: Ein Beitrag zur Konstruktvalidität

Schriften zur medizinischen Psychologie, Band 15

Hamburg 2006, 182 Seiten
ISBN 978-3-8300-2220-6 (Print/eBook)

Arbeitsgedächtnis, Faktorenanalyse, Gesundheitswissenschaft, Informationsverarbeitung, Intelligenzmessung, Intelligenzstruktur, Medizin, Psychologie, Testgütekriterien, Wahrnehmungsorganisation

Zum Inhalt

Vor genau 100 Jahren veröffentlichte Alfred Binet den ersten Intelligenztest überhaupt. Seitdem hat es auf diesem Gebiet intensive Forschungsbemühungen und immer wieder neue Testveröffentlichungen gegeben. Intelligenztests werden als erfolgreichste psychologische Innovation überhaupt bezeichnet.

Die Wechsler-Skalen gehören zu den etabliertesten und meist verwendeten Intelligenztests sowohl in Deutschland als auch international. Mit dem Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene, Version III (HAWIE-III) liegt nun eine neue, vollständig überarbeitete Version dieses Instruments vor, die sich sowohl inhaltlich als auch strukturell von den Vorgängerversionen unterscheidet.

Das Buch gibt einen Überblick über historische und aktuelle Theorien zur Intelligenzstruktur sowie über Geschichte und Probleme der Intelligenzmessung. Zentral wird das Intelligenzkonzept Wechslers sowie die von ihm entwickelten Testverfahren vorgestellt.

Die berichtete empirische Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur Konstruktvalidität der aktuellen deutschen Adaptation HAWIE-III. Die Faktorstruktur wird mit verschiedenen statistischen Verfahren überprüft und mit der amerikanischen Version verglichen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich mit dem HAWIE-III neben den etablierten Maßen des IQ sowie des Verbal-IQ und des Handlungs-IQ die vier Intelligenzaspekte ‘Verbales Verständnis‘, ‘Wahrnehmungsorganisation‘, ‘Arbeitsgedächtnis‘ und ‘Arbeitsgeschwindigkeit‘ messen lassen. Mit den beiden letztgenannten sind somit zwei Intelligenzkomponenten enthalten, die in neueren Forschungsbefunden – auch außerhalb der Intelligenzforschung – vermehrt Beachtung gefunden haben.



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