Doktorarbeit: Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis

Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis

unter qualitätssicherungs- und rechtsfolgenbezogenem Blickwinkel

- Gleichzeitig eine wissenschaftstheoretische und verfassungsrechtliche Betrachtung -

Studien zum Verwaltungsrecht, Band 11

Hamburg 2005, 326 Seiten
ISBN 978-3-8300-1901-5

Plagiat, Qualitätssicherung, Rechtswissenschaft, Regulierung, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, wissenschaftliches Fehlverhalten, Wissenschaftsfreiheit, Wissenschaftsrecht, Wissenschaftstheorie

Zum Inhalt

Ihren ersten großen Täuschungsskandal der jüngeren Geschichte erlebte die deutsche Forschungswelt Ende der 90er Jahre. Seither reißen die Pressemeldungen zu neuen Verdachtsfällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens nicht ab. Um eine Intervention seitens des Gesetzgebers zu vermeiden, besann sich die Forschungslandschaft auf die Selbststeuerungskräfte der Wissenschaft und formulierte Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sowie Verfahrensordnungen zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten.

Die Verfasserin untersucht diese Grundsätze und Verfahrensordnungen. Dazu wird die Funktionslogik der Wissenschaft analysiert und herausgearbeitet, inwiefern die Grundsätze diese Funktionslogik abbilden. Gleichzeitig wird die Regulierung der Wissenschaft in den Blick genommen. Bestandteil der Arbeit ist außerdem eine Analyse des Verhältnisses der Standards guter wissenschaftlicher Praxis und der Wissenschaftsfreiheit. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Untersuchung der Grundsätze in ihrer Funktion als Qualitätssicherungsmechanismus. Darüber hinaus setzt sich die Verfasserin mit der Rechtsfolgenseite - den Reaktionsmöglichkeiten der allgemeinen Rechtsordnung auf einen Verstoß gegen die Grundsätze sowie der Zuständigkeitsfrage - auseinander.



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