Doktorarbeit: Informationsüberflutung am Arbeitsplatz

Informationsüberflutung am Arbeitsplatz

Entwicklung und psychometrische Evaluation eines Analyseverfahrens zur Erfassung und Bewertung von Informationsüberflutung am Arbeitsplatz aufgrund der Neuen Medien (E-Mail; Internet)

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 13

Hamburg 2004, 292 Seiten
ISBN 978-3-8300-1545-1 (Print/eBook)

Arbeitspsychologie, Beanspruchung, Belastung, Bewältigungsstrategien, E-Mail, Neue Medien, Psychologie, Stress, Stressfaktoren

Zum Inhalt

Stress am Arbeitsplatz beeinträchtigt die Gesundheit von Mitarbeitern und verursacht damit beträchtliche Kosten für Unternehmen. Obwohl E-Mail und Internet die Abwicklung des Tagesgeschäfts erleichtern, stellen Sie dennoch einen Stressfaktor am Arbeitsplatz dar. Durch die Einfachheit, Schnelligkeit und Kostengünstigkeit der Versendung von Informationen und Dokumenten per E-Mail ist die Anzahl an täglich empfangenen und zu verarbeitenden Informationen deutlich angestiegen. Beispielsweise überlegte ein Mitarbeiter vor Einführung der Neuen Medien, wem er welche Informationen kopierte und zusandte. Heute werden Informationen ohne Mehraufwand über Verteiler gleichzeitig an zahlreiche Personen versandt, in deren Verantwortung es dann liegt, die relevanten Informationen unter den eingegangenen herauszufiltern.

Dass diese deutlich erhöhte Anzahl an Informationen, die Mitarbeiter neben ihren eigentlichen Arbeitsaufgaben abzuarbeiten haben, Stress auslöst, wird in einer der hier erläuterten Studien erstmals nachgewiesen. Zudem wird ein Arbeitsanalyseverfahren entwickelt und evaluiert. Mit Hilfe dieses Verfahrens können sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker erheben, inwiefern Mitarbeiter unter Stress ausgelöst durch die steigende Informationsflut leiden und wie sich dies bei ihnen auswirkt. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse können schließlich Maßnahmen zur Reduktion und Prävention von Stress ausgelöst durch die steigende Informationsflut am Arbeitsplatz abgeleitet werden. Damit kann durch die Anwendung des entwickelten Arbeitsanalyseverfahrens ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit von Mitarbeitern und damit zur Vermeidung weiterer Kosten für Unternehmen erzielt werden.



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