Doktorarbeit: Stressmanagement für Teams

Stressmanagement für Teams

Entwicklung und Evaluation eines Trainings im Call Center

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 12

Hamburg 2004, 296 Seiten
ISBN 978-3-8300-1503-1 (Print/eBook)

Arbeitspsychologie, Call Center, Psychologie, Stressmanagement, Stressmanagementtraining, Teamarbeit, Teamprozesse, Trainingsevaluation

Zum Inhalt

In diesem Buch wird zunächst ein Überblick über die wichtigsten Trainingsmethoden und die Wirksamkeit von Stressmanagementtrainings in der Arbeitswelt gegeben. Weiterhin wird auf die Evaluationsstrategie für Stressmanagementtrainings in der Arbeitswelt eingegangen, wie sie nach dem Stand der Forschung aussehen sollte. Anschließend wird ein integratives Trainingskonzept für Teams im Call Center entwickelt. Das Trainingskonzept wird theoriegeleitet entwickelt. Die die stresstheoretische Diskussion dominierende

  • transaktionale Stresstheorie, ergänzt um
  • Konzepte der Theorie selbstregulativen Verhaltens,
  • das populäre Job-Demand-Control Modell von Karasek und insbesondere
  • die Handlungsregulationstheorie

sind Grundlagen des Trainingskonzepts. Weiterhin sind die stresstheoretischen Implikationen von Gruppenarbeit und Befunde zu kollektivem Stress Grundlagen des Trainings. Kollektive Stressbewertung und kollektives Stressmanagement werden im Rahmenkonzept der kollektiven Handlungsregulation konzeptualisiert. Anforderungen, Stressoren und Ressourcen von Call Center Arbeit werden berücksichtigt. Das Trainingskonzept ist integrativ in verschiedener Hinsicht:

  • es integriert Stress- und Ressourcenmanagement,
  • es integriert individuelles und kollektives Stressmanagement und
  • es integriert emotions- und problemorientierte Bewältigungsstrategien.

Dem Training geht eine stressbezogene Arbeitsanalyse voraus. Das Training ist manualisiert. Die Evaluation umfasst eine Ergebnis- und eine Prozessevaluation. Das neu entwickelte Training für Teams ist effektiv im Vergleich zu einem individuumszentrierten Training und einer Wartekontrollgruppe. Es ist u.a. effektiv hinsichtlich arbeitsbezogenen Befindensbeeinträchtigungen und hinsichtlich Arbeitszufriedenheit. Es liegen geschlechtsspezifische Trainingseffekte vor.



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