Tagungsband: Indogermanistik - Germanistik - Linguistik

Indogermanistik - Germanistik - Linguistik

Akten der Arbeitstagung der Indogermanischen Gesellschaft, Jena 18.-20.09.2002

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 63

Hamburg 2004, 670 Seiten
ISBN 978-3-8300-1464-5 (Print)

Rezensionen

[…] Durch diese Besprechung hoffe ich, die Vielfalt der Beiträge in der vorliegenden Publikation gebührend wiedergegeben zu haben. Meiner Meinung nach haben die Herausgeberinnen dieses Bandes ihr Ziel erreicht, insofern als die behandelten Themen von traditionellen Problemen der Indogermanistik bzw. der Germanistik (vgl. z.B. Carruba) über Fragen der allgemeinen Sprachwissenschaft (vgl. z.B. Löbel) bis hin zu Versuchen reichen, diese beiden Disziplinen zu kombinieren (vgl. z.B. Pooth). Vorliegende Publikation repräsentiert meines Erachtens einen erfolgreichen Versuch, einen gegenseitig fruchtbaren Ideenaustausch zwischen der indogermanischen und der allgemeinen Sprachwissenschaft in Gang zu setzen.

Eystein Dahl, in:
Philologia Fenno-Ugrica, 13-15 2007/2009 [2013]

[...] Der Band zeigt in seiner Gesamtheit, daß es zwischen historisch-vergleichender und allgemeiner Sprachwissenschaft keinen inhaltlich begründeten Gegensatz gibt. Insbesondere in der Syntax zeigt sich in vielen, wenn auch nicht allen Beiträgen, daß die Fragestellungen nicht nur gut zusammenpassen, sondern in der Durchführung der Analyse nicht mehr unterscheidbar ist, was nun ,Indogermanistik‘ und was ,Linguistik‘ ist, so etwa in den Beiträgen von Kölligan, Hackstein, Kazzazi, Lamberterie und Lühr. Das zeugt von großer Lebendigkeit der Forschung. Es ist zu hoffen, dass hier demonstrierte Selbstverständlichkeit der sprachwissenschaftlichen Disziplinenkombination zum bleibenden Merkmal aller beteiligten Disziplinen wird.

Peter-Arnold Mumm, in:
Kratylos, Jahrgang 53, Ausgabe 1 (2008)

Germanische Sprachwissenschaft, Germanistik, Indogermanische Sprachwissenschaft, Indogermanistik, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Typologie

Zum Inhalt

1969 in Bern hat zum letzten Mal eine für indogermanische und allgemeine Sprachwissenschaft konzipierte Tagung der Indogermanischen Gesellschaft stattgefunden. Aber von Zeit zu Zeit muss jedes wissenschaftliche Fach seinen Standort neu überprüfen, und es war daher an der Zeit, eine Rückbesinnung auf die grundsätzlicheren Fragestellungen der Sprachwissenschaft und einen stärker pluralistischen Ansatz der Methoden zu versuchen. Der vorliegende Tagungsband vereinigt Beiträge von Vertretern und Vertreterinnen der germanistischen Linguistik, der Sprachtypologie und der Indogermanistik und dokumentiert die Chancen und Möglichkeiten eines produktiven Austauschs zwischen den verschiedenen sprachwissenschaftlichen Einzeldisziplinen.



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