Doktorarbeit: Deutsche Städte und UNESCO-Welterbe

Deutsche Städte und UNESCO-Welterbe

Probleme und Erfahrungen mit der Umsetzung eines globalisierten Denkmalschutzkonzeptes

ORBIS – Wissenschaftliche Schriften zur Landeskunde, Band 14

Hamburg 2004, 300 Seiten
ISBN 978-3-8300-1415-7 (Print/eBook)

Denkmalschutz, Geographie, Konfliktprävention, Kulturgüterschutz, Schutzkonzepte, Stadtplanung, UNESCO, Welterbeschutz, Welterbestädte, Weltkulturerbe

Zum Inhalt

Fluch oder Segen für deutsche Städte?
Probleme und Erfahrungen im Umgang mit dem Welterbestatus.

Der Titel UNESCO Weltkulturerbe stellt für viele Städte mit großer Denkmalsubstanz das ultimative Ziel ihrer Bemühungen um internationale Bekanntheit und Anerkennung dar. Doch die Aufnahme in die Welterbeliste bringt auch Einschränkungen der Planungshoheit mit sich, auf die viele Städte gerne verzichten würden. Wiederholt kam und kommt es deshalb zu Konflikten zwischen den hehren Idealen der supranationalen Organisation und den kommunalpolitischen Realitäten in Deutschland.

Leidtragende einer stets drohenden Eskalation solcher Differenzen mit der UNESCO sind jedoch nicht nur lokale Behörden, Anwohner und Investoren. Sollte ein Weltkulturerbe in Deutschland tatsächlich zum Präzedenzfall für eine Streichung von der Welterbeliste werden, würde dieser Vorgang das Ansehen der Bundesrepublik und ihre Glaubwürdigkeit beim internationalen Kulturgüterschutz nachhaltig schädigen. Dies scheint der Autorin Grund genug zu sein, die Entstehung von Konflikten um die Welterbestätten zu analysieren und vorbeugende Vermeidungsstrategien zu entwickeln.



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