Doktorarbeit: Neuropsychologische Störungen bei Depressionen und deren Bedeutung für den Verlauf der Erkrankung

Neuropsychologische Störungen bei Depressionen und deren Bedeutung für den Verlauf der Erkrankung

Schriften zur medizinischen Psychologie, Band 6

Hamburg 2003, 154 Seiten
ISBN 978-3-8300-1203-0 (Print)

Aufmerksamkeitsteilung, Depression, Gesundheitswissenschaft, Medizin, Neuropsychologische Störungen, Pathophysiologie, Psychiatrie, Psychologie, Rezidiv, Therapie

Zum Inhalt

Neuropsychologische Befunde bei depressiven Erkrankungen finden in den letzten Jahren, auch aufgrund konvergierender Befunde aus Studien mit bildgebenden Verfahren, immer stärkere Anerkennung. Studien, welche die Bedeutung kognitiver Defizite für die Prädiktion des Behandlungserfolgs untersuchten, existieren jedoch kaum. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit folgerichtig mit neuropsychologischen Defiziten bei Depressionen und insbesondere mit deren Bedeutung für den Verlauf der Erkrankung. Hierzu wurde eine große Stichprobe akut depressiv Erkrankter zu Beginn und am Ende ihres stationären Aufenthaltes mit etablierten neuropsychologischen und psychopathometrischen Testverfahren untersucht.

Während die neuropsychologischen Aufnahmebefunde gut zur bisherigen Literatur passen, stehen die wenig gebesserten Entlassungsbefunde im Widerspruch zu anderen Studien. Das Hauptergebnis der Untersuchung, der Zusammenhang zwischen einer spezifischen Aufmerksamkeitsdysfunktion und der Besserung der psychopathologischen Symptomatik besitzt eine beachtliche klinische Relevanz, da ein wichtiger Schritt in Richtung der Vorhersage des Behandlungserfolges bei Depressiven getan werden konnte. Dieses Ergebnis wird in kognitive und physiologisch-anatomische Depressionsmodelle eingeordnet.



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