Dissertation: Wellness lernen

Wellness lernen

Freizeitdidaktik in der Gesundheitsbildung

Didaktik in Forschung und Praxis, Band 10

Hamburg 2003, 352 Seiten
ISBN 978-3-8300-1180-4 (Print)

Rezension

Die innovative Bedeutung von Wellness für einen erweiterten Gesundheitsbegriff und damit auch für eine stärker zu differenzierende Aufgabe der Gesundheitsbildung wird deutlich. Freizeitpädagogik und Freizeitdidaktik werden über die neue Aufgabenstellung präzisiert.

Wolfgang Nahrstedt (Bielefeld), in:
socialnet Rezensionen, 18.05.2004

Animation, Freizeitdidaktik, Gesundheit, Gesundheitsbildung, Pädagogik, Sozialmedizin, Wellness

Zum Inhalt

Wellness wird von vielen Menschen mit Sinnlichkeit und Genuss verbunden. Hedonismus und der Kult um den Körper sind als gegenwärtige gesellschaftliche Phänomene wahr zu nehmen. Sie sind Ausdruck der Individualisierung des Gesundheitsverhaltens und der Suche nach Wohlbefinden. Wellness lernen stellt ein neues Konzept in der Gesundheitsbildung dar. Innerhalb eines veränderten Gesundheitsbewusstseins prägen eigene Erfahrungen und Erlebnisse das Gesundheitsverständnis und leiten das Gesundheitslernen an. Das Wellnesskonzept unterstützt die Förderung von Wohlbefinden, da es Freiräume zur Selbstbestimmung über die Gesundheit sichert. Vor diesem Hintergrund entwickelt Scheftschik auf der Grundlage der Freizeitdidaktik eine Didaktik der Gesundheitsbildung im Wellnessbereich. Dabei verknüpft er medizinische, pädagogische, soziologische und ökonomische Aspekte. Wellness lernen geht auf die individuellen Sehnsüchte und Wünsche der Menschen nach mehr Wohlbefinden in einer leistungsorientierten Wissensgesellschaft ein. Für die Pädagogik folgt daraus, sich den Herausforderungen nach neuen Lernzielformulierungen zu stellen.



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