Dissertation: Erhalt von Kernkompetenzen der Unternehmung zur Sicherung dauerhafter Wettbewerbsvorteile

Erhalt von Kernkompetenzen der Unternehmung zur Sicherung dauerhafter Wettbewerbsvorteile

Strategisches Management, Band 11

Hamburg 2003, 268 Seiten
ISBN 978-3-8300-1132-3 (Print)

Betriebswirtschaftslehre, Kernkompetenzen, Kompetenzen, prophylaktische Schutzmaßnahmen, Ressourcen, Strategisches Management, Wettbewerbsstrategie, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

Ressourcenorientierte Wettbewerbsmodelle zielen auf Fähigkeiten von Unternehmen, wertvolle Ressourcen zu Kernkompetenzen zu verknüpfen.

Kernkompetenzen sind zwar mit einer gewissen Schutzfunktion ausgestattet: Sie sind oft einzigartig, zumeist hochkomplex und damit relativ sicher vor einer leichten Imitation oder Substitution durch Wettbewerber. Diese Sicherheit kann jedoch trügerisch sein; sie wirkt nicht gegen alle Gefahren und sollte deshalb laufend überprüft und gegebenenfalls verstärkt oder ergänzt werden.

Man muss dazu wissen, aus welchen einzelnen Kriterien sich der Wert einer Kernkompetenz zusammensetzt und welche Gefahren aus dem Unternehmen selbst und von Außen diese Kriterien beschädigen können.

Der Autor stellt zunächst eine Systematik vor zur Synthese des Wertes von Kernkompetenzen aus einzelnen Kriterien. Er analysiert darauf einwirkende Gefahren und beschreibt die im Kernkompetenzen-System eingeprägten Schutzmechanismen sowie zusätzlich mögliche, prophylaktische Maßnahmen des Managements. Erkenntnisse über die Wertigkeit von Kernkompetenzen sowie über die potentiellen Gefahren und die prophylaktisch möglichen Schutzmaßnahmen erlauben spezifische Handlungsempfehlung für die Unternehmensführung.

Als methodisches Instrumentarium wird zur Bewertung ein Kernkompetenzen-Wertigkeitsprofil vorgestellt. Mit einer Kernkompetenzen-Matrix erfolgt die zweidimensionale Abbildung des Wertes einer Kernkompetenz und ihrer Bedeutung im Unternehmen. Daraus lassen sich sowohl die richtige wettbewerbsstrategische Ausrichtung als auch der Umfang und die wirtschaftliche Berechtigung prophylaktischer Schutzmaßnahmen schlüssig ableiten.



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