Doktorarbeit: Die Medien und das Rechtsberatungsgesetz

Die Medien und das Rechtsberatungsgesetz

Grenzen der Erörterung von Rechtsfragen durch Presse und Rundfunk

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 114

Hamburg 2003, 460 Seiten
ISBN 978-3-8300-1027-2 (Print)

Rezension

[...] Stolzenburg-Wiemer analysiert die Thematik auf über 400 Druckseiten sehr detailliert und zeigt anschaulich die Verästelungen der Rechtsberatung in den Medien auf - erörtert werden Ausprägungen wie "juristische Briefkästen", "juristische Sprechstunden", Telefonaktionen, Fernseh- und Hörfunksendungen. Besonders reizvoll ist die Auseinandersetzung mit den verschiedensten "Interventionssendungen" öffentlich-rechtlicher und privater Fernsehsender, die in den zurückliegenden Jahren für medienwirksame Auseinandersetzungen zwischen der Anwaltschaft und Fernsehsendern geführt haben.

Matthias Kilian, in:
Anwaltsblatt, AnwBl 3/2004

Leserbriefkästen, Pressefreiheit, Rechtsanwälte, Rechtsprobleme, Rechtsrat, Rechtswissenschaft, Verbrauchersendungen

Zum Inhalt

Dürfen die Medien Rechtsfragen ihrer Zuschauer und Leser beantworten und sich durch Berichterstattung oder Vermittlungsaktivitäten in deren Rechtsprobleme mit Dritten einmischen?

Die Verfasserin, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medienrecht in Düsseldorf, untersucht die sich aus dem Rechtsberatungsgesetz ergebenden Grenzen für die verschiedensten Formen der Erörterung von Rechtsfragen und -problemen durch Presse und Rundfunk im Lichte der Rundfunk- und Pressefreiheit nach Artikel 5 GG. Sie befasst sich dabei auch mit rechtshistorischen, rechtsvergleichenden und europarechtlichen Aspekten.



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