Dissertation: Kompetenzentwicklung im Kontext akademischer Ausbildung

Kompetenzentwicklung im Kontext akademischer Ausbildung

Projektarbeitsspezifischer Kompetenzerwerb am Beispiel TheoPrax

Studien zur Erwachsenenbildung, Band 16

Hamburg 2003, 330 Seiten
ISBN 978-3-8300-0918-4

Berufsorientierung, Erwachsenenbildung, Evaluation, Hochschuldidaktik, Hochschulentwicklung, Neue Lernkultur, Pädagogik, Projektmethode, Qualifikation

Zum Inhalt

Die empirisch-systematische Studie leistet einen Beitrag zu einer zeitgemäßen Neugestaltung und Neupositionierung der akademischen Ausbildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, technologischer und ökonomischer Herausforderungen der Gegenwart. Angesichts der Erwartungen, die an akademische Berufsanfänger heute in ihren professionellen Positionen gerichtet werden, zeigt sie das Spannungsfeld zwischen Anforderungen des Arbeitsmarkts und persönlicher Entwicklung auf.

Hierzu fügt sie aktuelle erwachsenenpädagogische und hochschuldidaktische Argumentationsstränge zu einem kompetenztheoretischen Ausbildungsmodell zusammen. Der innovative Charakter des systematisch entfalteten Konzepts projektbasierten Lernens beruht wesentlich auf seiner Leistung, neue Kooperationsformen von Hochschule und Wirtschaft zur Entwicklung berufsbezogener Handlungskompetenz nutzbar zu machen. Es thematisiert einen Weg der Überführung theoretischer (Fach-)Qualifikation in praxiswirksame Handlungskompetenz, der sowohl die qualitative Passung von (Aus-)Bildungs- und Berufssystem als auch die Entwicklung kompetenter Persönlichkeiten fördert.

Die systematisierenden Überlegungen zur Konzipierung akademischer Hochschulausbildung werden durch die Einbeziehung empirischer Befunde ergänzt und gestützt. Auf ihrer Basis werden Nutzen und Potential projektbasierten Lernens im Hochschulkontext erkennbar gemacht und zugleich weiterführende Desiderata für eine systematisch zu begründende Hochschulausbildung formuliert. Systematik und Empirie ergänzen sich so zu einem innovativen Konzept der Hochschuldidaktik, das sich der Entwicklung eines fachfunktionale, soziale und persönliche Aspekte verbindenden Kompetenzprofils verpflichtet weiß. Hierdurch vermag es den Anforderungen des Arbeitsmarkts ebenso zu entsprechen wie der persönlichen Entwicklung der Studierenden. Insgesamt wird so ein konstruktiver Beitrag zur Theorieentwicklung von Hochschulausbildung und Hochschuldidaktik geleistet, der seine Aktualität nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer unumkehrbaren Qualitätsdiskussion im Bildungssektor gewinnt.



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