Doktorarbeit: Frauen und Neue Medien

Frauen und Neue Medien

Einstellungen, Zielintentionen und Handlungspläne bei der Informationssuche von Hypertext-Novizen

FEMINAT – Studien zur Frauenforschung, Band 11

Hamburg 2003, 286 Seiten
ISBN 978-3-8300-0767-8

Handlungstheorie, Hypertext, Neue Medien, Psychologie, Rubikonmodell, Theory of Plan and Behavior, Volition

Zum Inhalt

Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Computern und die durch ihn realisierten Neuen Medien werden zu einer der wichtigsten Qualifikationen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zur Internetnutzung in Deutschland aus dem Jahr 1999 ergab jedoch, dass von den bis dato 78,9% deutschen Nicht-Nutzern des Internets 63,3% auch in den nächsten sechs Monaten „auf keinen Fall“ vorhaben, mit dessen Nutzung zu beginnen.

Es ist davon auszugehen, dass diese Personen außerhalb einer wichtigen gesellschaftlichen Entwicklung stehen, was ihnen vor allem auf dem Arbeitsmarkt schwerwiegende Nachteile einbringt. Durch die allgegenwärtige Thematisierung Neuer Medien in den traditionellen Medien wie Tageszeitungen, Fernsehen und Radio dürfte diese Tatsache auch denjenigen bewusst sein, die (noch) nicht bereit sind, sich mit der Handhabung des Internets vertraut zu machen.
Welche Faktoren aber beeinflussen dieses Verhalten? Was kann getan werden, um unerfahrende Personen an die Verwendung Neuer Medien heranzuführen?

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht deshalb die folgende zentrale Fragestellung: Welche motivationalen und volitionalen Aspekte spielen für das Zögern, Neue Medien zu nutzen, eine Rolle? Daraus ergibt sich als ein problemorientiertes Forschungsziel einer empirischen Untersuchung die Identifikation und experimentelle Manipulation solcher motivationalen und volitionalen Faktoren, die die Bereitschaft, Informationen mittels eines Neuen Mediums zu suchen und zu verarbeiten, erhöhen.



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