Dissertation: Förderung von komplexen Leistungen durch Ziele und Rückmeldung

Förderung von komplexen Leistungen durch Ziele und Rückmeldung

Einführung des Managementsystems PPM in einem mittelständischen Betrieb

Schriften zur Sozialpsychologie, Band 5

Hamburg 2002, 222 Seiten
ISBN 978-3-8300-0748-7 (Print)

Betriebliche Intervention, Feedback, Gruppenarbeit, hard and soft factors, Leistungsmessung, Motivationspsychologie, Produktivitätsförderung, Psychologie, Zielvereinbarungen

Zum Inhalt

Wie wendet man motivationspsychologische Erkenntnisse im Betrieb an? Dieser Frage geht das Buch nach. Durch die Schilderung eines praktischen Beispiels, das die Anwendung der Managementtechnik PPM in einem Industriebetrieb beschreibt, liefert das Buch zugleich eine Antwort auf die Ausgangsfrage.

PPM (Partizipatives Produktivitätsmanagement) unterstützt nachhaltig die Umsetzung von Zielvereinbarungen in Arbeitsgruppen. Die Methode ist Ende der 80er Jahre von deutschen und amerikanischen Psychologen entwickelt worden. Seitdem wurde sie mit überragendem Erfolg in mehr als 120 Unternehmen verschiedenster Branchen eingeführt. Der Erfolg kommt in deutlichen Produktivitätsverbesserungen zum Ausdruck, die auch wissenschaftlich bestätigt sind.

Im vorliegenden Fallbeispiel wird ausführlich die Einführung von PPM im Unternehmen 3M beschrieben. Dabei wird detailliert auf betriebliche Besonderheiten eingegangen. Der Leser gewinnt so einen Einblick in die chronologische Entstehung maßgeschneiderter PPM-Systeme für verschiedene Arbeitsgruppen des produzierenden Gewerbes. Zugleich werden zahlreiche allgemeine Hinweise darauf gegeben, wie PPM möglichst rasch und effizient eingeführt werden kann.

Im Ergebnisteil werden Veränderungen der Produktivität untersucht. Zu diesem Zweck werden verschiedenste Indikatoren über den langen Zeitraum von 4 Jahren analysiert. Insbesondere der Vergleich von Gruppenindikatoren mit „harten“ betriebswirtschaftlichen Kenngrößen offenbart hoch positive Zusammenhänge. Dabei entwickeln sich nahezu alle relevanten Kenngrößen positiv. In der überwiegenden Mehrzahl weisen die Produktivitätsverbesserungen ein statistisch signifikantes Niveau auf.



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