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Doktorarbeit: Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen

Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen

Umstellung des traditionellen Rechnungswesens und Einführung eines abgestimmten vertikalen und horizontalen Erfolgsspaltungskonzepts

Schriftenreihe Rostocker Beiträge zu Controlling und Rechnungswesen, Band 8

Hamburg 2002, 246 Seiten
ISBN 978-3-8300-0721-0

Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Erfolgsspaltung, externes Rechnungswesen, internes Rechnungswesen, Operating Profit, operatives Ergebnis, Rechnungslegung, Segmentberichterstattung

Zum Inhalt

Das traditionelle Rechnungswesen in deutschen Unternehmen ist durch eine systematische Differenzierung in internes und externes Rechnungswesen gekennzeichnet. Die seit 1994 geführte wissenschaftliche und praktische Diskussion über die Notwendigkeit dieser Divergenz hat sich 1998 nach Einführung der Möglichkeit eines befreienden Konzernabschlusses nach international anerkannten Rechnungslegungsstandards (IAS und US-GAAP) noch verschärft.

Vor dem Hintergrund der Harmonisierung der externen Rechnungslegung ist es Ziel der Arbeit, dazu beizutragen, die Grundlagen für eine Konvergenz im Rechnungswesen zu systematisieren und verbindende Elemente zwischen internem und externem Rechnungswesen näher zu untersuchen. Dazu ist es auch notwendig, auf den relevanten Konvergenzbereich einzugehen, da aufgrund der unterschiedlichen Zwecke, die das gesamte Rechnungswesen zu erfüllen hat, ein Einheitsrechnungswesen, das alle Zwecke mit nur einer Rechnung erfüllen kann, nicht möglich ist. In das theoretische Konzept sind dabei auch die praktischen Erfahrungen des Autors in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung von international operierenden Unternehmen eingeflossen.

Die Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen wird als Prozess dargestellt. Hierzu entwickelt der Verfasser auch ein Denkmodell zur Messung des Fortschritts des Konvergenzprozesses: den Konvergenzgrad.

Die vom Verfasser vorgenommene Analyse der Vorgehensweise der im DAX-30 zusammengefassten Unternehmen zeigt, dass diese - trotz gegenteiliger Darstellungen - noch weit von einem konvergenten Rechnungswesen entfernt sind. Daher wird ein konsequenter Weg vorgeschlagen, mit Hilfe eines vertikalen und horizontalen Erfolgsspaltungskonzepts die Grundlagen für eine Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen zu legen. Letztendlich soll auf der Basis der Arbeit eine Umstellung auf ein konvergentes Rechnungswesen zielgerichtet ermöglicht werden.

Gestaltungsempfehlungen zur Umstellung des traditionellen Rechnungswesens auf ein konvergentes Rechnungswesen runden die Arbeit ab und ermöglichen eine praktische Nutzung durch Controller, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.



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