Doktorarbeit: Informationsdelikte im Internet

Informationsdelikte im Internet

Recht der Neuen Medien, Band 2

Hamburg 2001, 240 Seiten
ISBN 978-3-8300-0331-1 (Print)

Rezension

Ausgezeichnetes Werk zum Internet-Strafrecht [...].
Gesamteindruck: Informationsdelikte im Internet ist ein ausgezeichnetes Werk, das sowohl Grundzüge als auch Details vermittelt. Es besticht durch seine vorbildliche Rechtssprechungs- und Literatur-Auswertung und seine logische, konsequente Problem-Analyse.

Martin Bahr, in:
jurawelt.com, 2001

Computerviren, Informationsdelikte, Internetkriminalität, IuKDG, Multimedia, Providerhaftung, Rechtswissenschaft, Strafrecht, TDG

Zum Inhalt

Angesichts der explosionsartig zunehmenden Bedeutung des Internet in Wirtschaft und Gesellschaft erzwingen die damit verbundenen Probleme auch die zunehmende Befassung von Justiz und Rechtswissenschaft mit deren rechtlicher Bewältigung. Insbesondere das Internet als kriminelles Aktionsfeld ist in letzter Zeit zunehmend in den Blickwinkel auch der Öffentlichkeit gelangt.

Diese Arbeit systematisiert die vielfältigen kriminellen Erscheinungsformen im Internet. Als Angriffsformen werden zunächst das Abhören, Verfälschen und Vernichten von im Internet transportierten und gespeicherten Daten aus strafrechtlicher Sicht beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen die Informationsdelikte des StGB, insbesondere die Tatbestände der § 202a, 269, 274 I Nr. 2 und 303a/b.

In einem weiteren Teil der Arbeit werden dann spezielle Sabotageformen, beispielsweise mittels Computerviren und trojanischen Pferden, strafrechtlich geprüft. Letztlich werden die mit dem Informations- und Kommunikationsdienstgesetz (IuKDG vom 22.7.1997) sich ergebenden neuen Rechtsentwicklungen berücksichtigt. Insbesondere die Haftung der Internet-Provider für eigene und fremde Internetinhalte sowie für „Links“ und Suchmaschinen nach § 5 TDG werden untersucht.



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