Dissertation: Repetitive Strain Injury (RSI) bei Bildschirmarbeitskräften

Repetitive Strain Injury (RSI) bei Bildschirmarbeitskräften

Eine experimentelle Untersuchung zur Funktion von Leistungsanspruch, Pezeptuo-Motorischer-Interferenz und Schmerzwahrnehmung bei der Entstehung bewegungsbedingter Störungen

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 62

Hamburg 2000, 270 Seiten
ISBN 978-3-8300-0110-2

Bildschirmarbeit, Perzeptuo-Motorische-Interferenz, Psychologie, Psychomotorik, Repetitive Strain Injury, RSI, Schmerzen

Zum Inhalt

Das Thema der vorliegenden Arbeit sind bewegungsbedingte Schmerzsyndrome bei der Bildschirmarbeit. Hochfrequente Fingerbewegungen bzw. statische Haltearbeit führen zu Beschwerden im Hand-Arm-Bereich. Diese werden unter dem Kürzel RSI (Repetitive Strain Injury = Verletzung nach wiederholter Beanspruchung) zusammengefasst.
Bildschirmarbeitskräfte berichten u.a. von Schmerzen, Kraftverlust, Missempfindungen und Muskelkrämpfen in Händen und Armen. Diese können mittelfristig zu ernsthaften Beeinträchtigungen führen.

RSI ist als Krankheitsphänomen wissenschaftlich anerkannt und in vielen Fachzeitschriften diskutiert worden.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die wissenschaftliche Untersuchung folgender Hauptthemen:

- Die Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung durch kognitive Beanspruchung während der Bildschirmarbeit.

- Der Einfluss von Bildschirmarbeit auf psychomotorische Prozesse.

- Die Wirkung von Leistungsanforderungen bei der Bildschirmarbeit auf motorische und vegetative Parameter.

- Unterschiede im Schreibverhalten an der Tastatur zwischen Bildschirmarbeitskräften mit und ohne RSI-Beschwerden.

Von den Untersuchungsergebnissen werden am Ende dieser Arbeit Maßnahmen abgeleitet, die RSI-Beschwerden vorbeugen sollen.



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