Habilitation: Biotoppflege als neue Funktion und Leistung der Tierhaltung

Biotoppflege als neue Funktion und Leistung der Tierhaltung

Dargestellt am Beispiel der Entbuschung von Kalkmagerrasen durch Ziegenbeweidung

AGRARIA – Studien zur Agrarökologie, Band 28

Hamburg 2000, 408 Seiten
ISBN 978-3-8300-0109-6 (Print)

Agrarökologie, Agrarökonomie, Agrarwissenschaft, Biotopbeweidung, Biotoppflege, Entbuschung, extensive Weidewirtschaft, Habilitation, Kalkmagerrassen, Weidewirtschaft

Zum Inhalt

Biotopbeweidung mit der Leistung „Pflege“ ist eine neue Funktion der Tierhaltung. Sie stellt eine tiergebundene Nutzung geschützter Grünlandstandsorte dar, insbesondere der verschiedenen Ausprägungen der Halbtrockenrasen und des Feuchtgrünlandes. Sie ist auf der einen Seite eine kostengünstige, flexible und agrarhistorisch adäquate Möglichkeit der Erhaltung von „historischen Kulturlandschaften“, andererseits stellt sie durch die „Pflegeprämien“ eine zusätzliche Einkommensquelle für die Tierhalter dar.

Obwohl eine Reihe von Biotopen durch jahrhundertelange Beweidung geprägt wurde, ist die Biotopbeweidung als gezieltes Instrument der Pflege relativ jung. Die wirklichen Leistungen und Kosten der Biotoppflege mit Nutztieren sind bislang nicht ermittelt worden. Dieses zu messen war Ziel der Arbeit.

Da das Themengebiet „Biotoppflege mit Nutztieren“ sehr umfangreich ist, konzentriert sich diese Arbeit auf die Entbuschung als eine wichtige Maßnahme und darauf, wie sie kostengünstiger erreicht werden kann.

Es konnte gezeigt werde, dass Optimierungen in der Biotoppflege von Vorteil sind: Der Naturschutz spart Geld, der Tierhalter bekommt mehr Geld, die Tiere werden artgerechter gehalten sowie eine ressourcenschonende Pflege und Nutzung erreicht.



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