: Didaktische Konzepte zur Begründung des Unterrichtsfachs „Technisches Werken“ im Rahmen des Lernbereichs Arbeitslehre an der Schule für Lernbehinderte

Didaktische Konzepte zur Begründung des Unterrichtsfachs „Technisches Werken“ im Rahmen des Lernbereichs Arbeitslehre an der Schule für Lernbehinderte

Zur Problematik reformpädagogischer Ansätze in Theorie und Praxis des Unterrichts

Studien zur Schulpädagogik, Band 24

Hamburg 2000, 138 Seiten
ISBN 978-3-8300-0087-7

Arbeitslehre, Didaktik, Gesamtschule, Kritik, Lehrpläne, Pädagogik, Richtlinien, Schule für Lernbehinderte, Technikunterricht

Zum Inhalt

Der Autor ist gewerkschaftlich und politisch aktiv, unter anderem als Initiator der Unabhängigen Lehrervereinigung (ULV) und beabsichtigt, sowohl zu einer kritischen Reflexion dogmatisch verhärteter Positionen als auch zu einer angemesseneren Berücksichtigung praktischer Erfahrung in Pädagogik und Didaktik beizutragen. Im Buch meldet der Autor Protest an, der in theoretischen Entwürfen zeitgenössischer Pädagogen unrealistische Überforderungen erkennt, die durchaus in ‘populistische Lehrerschelte‘ umschlagen kann. Er empfielt, unrealistischen Entwürfen von Schule ideologiekritisch entgegenzutreten, diesen als Lehrer oder Lehrerin die eigene Erfahrung entgegenzusetzen und eine empirisch gehaltvolle, an den Problemen der realen pädagogischen Praxis entwickelte Pädagogik zu entwickeln.

Man muss die Argumente und Urteile von Bernahrd Winters gar nicht in jedem einzelnen Fall teilen, um doch von der Lektüre des Buches profitieren zu können, denn eine Streitschrift wie diese will an Denkgewohnheiten rütteln. Bernhard Winters dürfte seine Streitschrift gelungen sein, denn gleich, ob man beim Lesen zustimmt oder Widerspuch formuliert, das Buch regt zum Nachdenken an über Argumente, die wir ohne Nachdenken vielleicht voreilig als richtig akzeptieren.



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