Dissertation: Innovative Preissetzungsmechanismen unter besonderer Berücksichtigung von Pay-What-You-Want

Innovative Preissetzungsmechanismen unter besonderer Berücksichtigung von Pay-What-You-Want

MERKUR – Schriften zum Innovativen Marketing-Management, Band 110

Hamburg 2019, 206 Seiten
ISBN 978-3-339-11176-0 (Print), ISBN 978-3-339-11177-7 (eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Big Five, Innovative Preismodelle, Interaktive Preismechanismen, Konsumentenpräferenzen, Kundenzufriedenheit, Marketing, Need for Cognition, Partizipative Preismechanismen, Pay-What-You-Want (PWYW), Persönlichkeitsmerkmale, Preissetzungsmechanismen, Ungerechtigkeitssensibilität

Zum Inhalt

Die Abkehr von tradierten Ansätzen zur Preisgestaltung und der Einsatz innovativer Pricing-Modelle kann für viele Unternehmen zum entscheidenden Faktor werden, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und um Gewinnpotenziale besser auszuschöpfen.

Insbesondere auch sog. partizipative bzw. interaktive Preismechanismen, wie das Bezahlmodell Pay-What-You-Want (PWYW), bei denen der Kunde aktiv in den Preisfindungsprozess einbezogen wird, haben in jüngster Vergangenheit besondere Aufmerksamkeit erfahren.

Trotz der intensivierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Thematik in den vergangenen Jahren ist der Forschungsstand auf diesem Gebiet weiterhin als fragmentarisch zu bezeichnen.

Ziel dieser Studie ist es, die Konsumentenpräferenzen in Bezug auf das Bezahlmodell Pay-What-You-Want im Vergleich zu Anbietern mit Fixpreisen näher zu beleuchten sowie Gründe für mögliche Aversionen gegen das Bezahlmodell zu analysieren. In diesem Kontext werden insbesondere auch Persönlichkeitsmerkmale wie die Big Five, die Ungerechtigkeitssensibilität sowie das Kognitionsbedürfnis der Konsumenten einbezogen. Ferner wird die Präferenz für das Preismodell in den Bezug zur Bezahlung gesetzt und es wird untersucht, welchen Einfluss das Bezahlmodell auf die Zufriedenheit der Konsumenten ausübt. Letzteres ist insbesondere auch dann interessant, wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht den Erwartungen der Konsumenten entspricht, diese aber auf Basis des Preismodells die Möglichkeit haben, den Preis entsprechend der wahrgenommenen Leistung anzupassen und so selbst ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis herzustellen.

Über die Autorin

Nina Heim hat nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau und dem weiterführenden Studium zur Bankfachwirtin (SBW) Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik an der Universität Konstanz studiert und anschliessend am Lehrstuhl für Allgemeine BWL mit dem Schwerpunkt Marketing promoviert. Ihr Forschungsfokus liegt in den Bereichen (Behavioral) Pricing, Consumer Behavior sowie Sustainability Marketing.



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