Dissertation: Märchen im Wandel: Cinderella

Märchen im Wandel: Cinderella

Eine motivgeschichtliche Untersuchung ausgewählter Aschenputteladaptionen

NARRARE – Interdisziplinäre, intermediale und transgenerische Schriftenreihe zur Narratologie, Band 7

Hamburg 2019, 402 Seiten
ISBN 978-3-339-11102-9 (Print), ISBN 978-3-339-11103-6 (eBook)

510 A ATU, Allgemeine Literaturwissenschaft, Anglistik, Aschenbrödel, Aschenputtel, Aschenputteladaptionen, Cinderella, Ever After, Filmwissenschaft, Germanistik, Grimm, Gérard Genette, Märchen, Märchenfilm, Medienwissenschaft, Němcová, Perrault, Romanistik, Vlatimir Propp

Zum Inhalt

deutsch | english

Es war einmal ein Schuh…
Diese wenigen Worte genügen, um zu wissen: Es handelt sich um Aschenputtel. Aber warum? Was genau macht das Märchen so unverwechselbar?

Die literarischen Versionen von Charles Perrault, den Brüdern Grimm und Božena Nĕmcová werden ebenso beleuchtet wie sieben der bekanntesten Aschenputtelfilme:

  • Disneys Cinderella von 1950,
  • Genschows Aschenputtel von 1955,
  • Walters‘ The Glass Slipper (Der gläserne Pantoffel) von 1955,
  • Vorlíčeks Tři oříšky pro Popelku (Drei Haselnüsse für Aschenbrödel) von 1974,
  • Brandauers Aschenputtel von 1989,
  • Tennants Ever After (Auf immer und ewig) von 1998 und
  • Rosmans Cinderella Story von 2004.

Unter Berücksichtigung der Terminologie nach Gérard Genette geht die Studie der Frage nach: „Wie wird die Geschichte des Aschenputtelmärchens als Erzählung in Aschenputtelfilmen dargestellt?“

Nach einer Eingrenzung des Märchens- und Aschenputtelthemas sowie einem Überblick über den Forschungsstand, werden zunächst die literarischen Aschenputtelversionen und daraufhin die Filmadaptionen nach den jeweils gleichen Gesichtspunkten analysiert.

Zunächst wird jede Version einzeln betrachtet. Bei den literarischen Fassungen geschieht dies in Abgrenzung zueinander. Die Filmversionen werden darüber hinaus komparatistisch im Hinblick auf die literarischen Versionen untersucht.

Hans-Jörg Uthers Klassifikation des Märchens (Typ 510A) erlaubt den Einblick in einzelne Motive und die Tiefenstruktur der Märchenversionen.

Vladimir Propps Märchenmorphologie ermöglicht zudem, Funktionen und narrative Einheiten herauszuarbeiten.

Die Studie resultiert zuletzt in einem filmübergreifenden Vergleich. Hier wird vertiefend auf die Figuren Aschenputtel und Prinz eingegangen. Darüber hinaus fokussiert die Schlussbetrachtung die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der untersuchten Aspekte.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben