Dissertation: Emotionen in der Trainer-Athlet-Kommunikation

Emotionen in der Trainer-Athlet-Kommunikation

Eine theoretische und empirische Analyse der Funktionen und Folgen von Emotionen für das Gelingen der Trainer-Athlet-Kommunikation

Schriften zur Sportwissenschaft, Band 151

Hamburg 2019, 296 Seiten
ISBN 978-3-339-11022-0 (Print), ISBN 978-3-339-11023-7 (eBook)

Athlet, Emotionen, Kommunikation, Konflikt, Spitzensport, Sportsoziologie, Sportwissenschaft, Steuerung, Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien, Systemtheorie, Trainer, Trainer-Athlet-Kommunikation, Verständigung

Zum Inhalt

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Die Kommunikation zwischen Trainern und Athleten im Spitzensport wird in hohem Maße von Emotionen geprägt. Das Werk trägt dieser Beobachtung Rechnung und geht der Frage nach, welche Funktionen und Folgen Emotionen für das Gelingen der Trainer-Athlet-Kommunikation haben. Um solche sozialen Funktionen und Folgen von Emotionen theoretisch zu konstruieren, wird das systemtheoretische Modell der Trainer-Athlet-Kommunikation um den Aspekt der Emotionen erweitert, indem Emotionen in ihrer Bedeutung für die Selektionen der Kommunikation reflektiert und die Funktionen und Folgen von Emotionen für die Bewältigung zentraler kommunikativer Anforderungen – Verständigung, Steuerung und Konfliktregulierung – herausgearbeitet werden. Auf Basis dieser theoretischen Überlegungen erfolgt eine qualitative Reanalyse von Video- und Interviewdaten aus Forschungsprojekten zur Sozialkompetenz von Trainerinnen und Trainern im Spitzensport. Wesentliches Ergebnis der Untersuchung ist der Hinweis auf die Komplexität und die Schwierigkeit des kommunikativen Umgangs mit Emotionen, der ein hohes Maß an Beobachtungs- und Reflexionsfähigkeit erfordert. Erst die Fokussierung des komplexen Zusammenspiels von Bewusstsein und Kommunikation verdeutlicht dies und ermöglicht es zudem, Emotionen einer funktional ausgerichteten Analyse zu unterziehen und Hinweise zum erfolgreichen kommunikativen Umgang mit Emotionen zu geben.



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