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Forschungsarbeit: Sprachführer für Deutsch und Polnisch – Die Geschichte der Textsorte von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in kontrastiver Darstellung

Sprachführer für Deutsch und Polnisch – Die Geschichte der Textsorte von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in kontrastiver Darstellung

Schriften zur Vergleichenden Sprachwissenschaft, Band 25

Hamburg 2019, 520 Seiten
ISBN 978-3-339-10976-7

Deutsch, Diachron-kontrastive Studien, Dialog, Face-to-face Kommunikation, Interlinguale Kommunikation, Kommunikation, Kommunikative Kompetenz, Kommunikatives Handeln, Kontrastive Linguistik, Multimodalität, Polnisch, Routiniertes Sprachverhalten, Sprachführer, Textlinguistik, Textsortenkonglomerat, Vergleichende Sprachwissenschaft

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deutsch | english

In der Monographie Sprachführer für Deutsch und Polnisch. Die Geschichte der Textsorte von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in kontrastiver Darstellung wird am Beispiel des Sprachenpaares Deutsch und Polnisch die Textsorte Sprachführer dargestellt, und zwar mit Bezugnahme auf ihre jede Entwicklungsphase, von Beginn an bis zur Gegenwart. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf ihre Struktur gerichtet, denn diese spiegelt die charakteristischen Merkmale von dieser Textsorte wider. Die durchgeführte Studie ist überdies kontrastiv angelegt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bereich der Realisierungsformen von Sprachführern in Bezug auf die beiden Sprachen festzustellen.

Sprachführer sind vor allem als Verständigungshilfen zu verstehen, die im interlingualen Kommunikationsprozess Verwendung finden. Die umfangreichste Gruppe von deren Empfängern sind Reisende, die der Sprache des Reiseziellandes nicht mächtig sind. Daher ist diese Abhandlung auch pragmatisch orientiert, weil sie den Gebrauch von Sprache als Kommunikationsmittel zum Gegenstand hat.

Da der Sprachführer als ein Konglomerat verschiedener Texte bzw. Textsorten anzusehen ist, wird hier auch auf den Erkenntnissen anderer Bereiche der Sprachwissenschaft, wie etwa Phonetik/Phonologie, Dialogforschung, Lexikographie, Phraseologie, Semiotik, linguistische Bildanalyse, Fremdsprachendidaktik, aber auch Kulturwissenschaft oder Psychologie, aufgebaut. Den Hintergrund der hierbei dargelegten Interpretationen von theoretischen Modellen bilden einschlägige deutsch- und polnischsprachige, ergänzend auch angelsächsische Literaturquellen.

Bei der Betrachtung der Sprachführer für Deutsch und Polnisch wurden auch außersprachliche Faktoren, die die Entstehung, Entwicklung und Differenzierung von derartigen Werken beeinflusst haben, mitberücksichtigt.

Obwohl Sprachführer eine jahrhundertelange Tradition haben, wurden sie bisher aus textlinguistischer Perspektive als Objekte der Untersuchung kaum wahrgenommen. Die Monographie will somit diese Lücke schließen und einen Beitrag zur diachron-kontrastiv ausgerichteten Textsortenlinguistik leisten.

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