Dissertation: Furchtbar amüsant – Schwarze Komik in deutscher, englischer und dänischer Kurzprosa nach 1945

Furchtbar amüsant –
Schwarze Komik in deutscher, englischer und dänischer Kurzprosa nach 1945

POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft, Band 158

Hamburg 2019, 292 Seiten
ISBN 978-3-339-10772-5

Arystoteles, Dänische Literatur, Deutsche Literatur, Englische Literatur, Graham Greene, Kurzprosa, Literaturwissenschaft, Plato, Roald Dahl, Schwarze Komik, Schwarzer Humor, Sigmund Freud, Vergleichende Literaturwissenschaft

Zum Inhalt

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Was macht ein vom Dach fallendes Schwein, explodierende Hunde und dramatische Überbevölkerung komisch? Und ist, wie John Cleese andeutet, der Sprung von einer Klippe mit wandernden Lemmingen eine gute Selbstmordmethode? Was ist das Schwarze an Schwarzem Humor und warum können wir darüber lachen? Das Buch geht diesen Fragen auf literaturwissenschaftlicher Basis nach. Es beginnt mit einem umfassenden Überblick über historische und einflussreiche Komik- und Humortheorien. Diese reichen von Plato, über Henri Bergson zu Sigmund Freud und Robert Gernhardt. Zudem erwartet die Leserinnen eine kritische Überprüfung der gegenwärtig gängigen Theorien zum Schwarzen Humor und Schwarzer Komik. Die Autorin entwickelt draus eine neue und auf Anwendung in der Literaturwissenschaft ausgelegte Theorie der Schwarzen Komik.

Ein Abriss deutscher, englischer und dänischer Theorie der Kurzprosa bietet den komparatistischen und literaturwissenschaftlichen Rahmen der im zweiten Teil folgenden exemplarischen Analysen von Kurzprosatexten von Autoren der deutschen, englischen und dänischen Gegenwartsliteratur: E. W. Heine, Thomas Meinecke, Herbert Rosendorfer, Roald Dahl, Graham Greene, Helle Helle, Villy Sorensen und PeterAdolphsen. Die neue Theorie beweist hier ihre Anwendbarkeit und Stimmigkeit.

Das Buch bietet nicht nur einen Überblick über Komik- und Humortheorien, sowie Theorien zum Schwarzen Humor und Schwarzer Komik, sondern eine neue und in der Anwendung bewiesene Theorie der Schwarzen Komik. Kurzprosatexte der deutschen, englischen und dänischen Gegenwartsliteratur werden hier teilewiese erstmals literaturwissenschaftlich erschlossen.

Die Autorin trägt in diesem Band zur Klärung des oft schwammig verwendeten Begriffs Schwarzer Humor bei. Der komparatistische Ansatz des Buches eröffnet darüberhinaus den Weg für weitere Erforschung des Phänomens Schwarze Komik in anderen literarischen Gattungen und Medien.



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