Quellenband: Aserbaidschanische Demokratische Republik (1918–1920)

Aserbaidschanische Demokratische Republik (1918–1920)

Das erste Jahr in Dokumenten

Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts, Band 19

Hamburg 2019, 298 Seiten
ISBN 978-3-339-10746-6 (Print), ISBN 978-3-339-10747-3 (eBook)

Armenien, Aserbaidschan, Baku, Brest-Litowsk, Deutsch-kaukasische Beziehungen, Erster Weltkrieg, Georgien, Pariser Verhandlungen, Sowjetrussland, Südkaukasien, Transkaukasische Föderation

Zum Inhalt

Am 28. Mai 1918 wurde die Aserbaidschanische Demokratische Republik ausgerufen, nachdem eine kurzlebige Transkaukasische Föderation mit Georgien und Armenien zwei Tage zuvor gescheitert war. Sie existierte bis zum Einmarsch der XI. Roten Armee am 28. April 1920 nur 23 Monate.

In dieser Zeit gelang es ein Staatswesen mit Exekutive, Legislative und Judikative aufzubauen, welches sich zu demokratischen Regeln bekannte, eine Trennung von Staat und Religion umsetzte, die Beteiligung verschiedener ethnischer Minderheiten und politischer Kräfte sowie ein Frauenwahlrecht einschloss. Trotz ausländischer Einflussnahme und Grenzkonflikten konnte eine territoriale Gesamtheit der Aserbaidschanischen Republik hergestellt werden, die Öffnung der Transportwege und die Wiederaufnahme der Erdölproduktion waren entscheidende Schritte für die Stabilisierung des öffentlichen Lebens. - Diesen Schritten beim Staatsaufbau nachzugehen, ist Inhalt der vorliegenden Dokumentensammlung. Sie konzentriert sich – neben einer Einführung in den historischen Kontext – auf eine Auswahl von Quellen zur Innen- und Außenpolitik vom Mai 1918 bis Mai 1919.

Zur Autorin

Eva-Maria Auch ist Professorin für Osteuropäische Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und seit 2010 Inhaberin der Stiftungsprofessur „Geschichte Aserbaidschans“ an der Humboldt-Universität Berlin.



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