Forschungsarbeit: Julius Adolph Stöckhardt (1809-1886): Res naturales qua de causa perscrutandae, qua methodo docendae et tractandae, quomodo naturae convenienter disponendae

Julius Adolph Stöckhardt (1809-1886): Res naturales qua de causa perscrutandae, qua methodo docendae et tractandae, quomodo naturae convenienter disponendae

Edition, Übersetzung und Einordnung seiner Promotionsschrift

Schriften zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte, Band 21

Hamburg 2018, 128 Seiten
ISBN 978-3-339-10450-2 (Print), ISBN 978-3-339-10451-9 (eBook)

"Schule der Chemie", Agrikulturchemie, Chemie der Farben, Chemiedidaktik, Chemiegeschichte, Julius Adolph Stöckhardt, Klassifizieren und Systematisieren, Naturgeschichte, Übersetzung aus dem Lateinischen, Umweltchemie

Zum Inhalt

deutsch | english

Viele Würdigungen des Schaffens von Julius Adolph Stöckhardt (1809-1886) und insbesondere seines Buches Die Schule der Chemie [etc.] enthalten den Hinweis, dass er sich bereits in seiner Promotionsschrift Res naturales qua de causa perscrutandae, qua methodo docendae et tractandae, quomodo naturae convenienter disponendae aus dem Jahr 1837 mit pädagogischen und didaktischen Fragen beschäftigt habe. Doch lag diese Schrift bis jetzt nur in lateinischer Sprache und in wenigen Bibliotheken vor. Damit war sie ausschließlich einem kleinen Leserkreis zugänglich. Die Herausgeberinnen beseitigten nun dieses Desiderat, indem sie die Arbeit übersetzten und edierten.

Durch die Wiedergabe des lateinischen Textes auf der linken und des deutschen auf der rechten Seite und durch das Hinzufügen einer Nummerierung kann leicht ein Vergleich der beiden Fassungen vorgenommen werden.

Die gedruckte Originalversion der Promotionsschrift mit einem kurzen Curriculum Vitae endet mit einem Schema, das aus Gründen der Vollständigkeit übersetzt wurde und ebenfalls wiedergegeben wird.

Dieser Abbildung schließt sich ein ausführlicher Lebenslauf des – vor allem als Agrikulturchemiker – bekannten Autors an. Dann werden einige Diskussionen zum Inhalt der Promotionsschrift geführt, die jedoch weder im Umfang noch im Inhalt mit modernen Arbeiten verglichen werden kann. Außerdem wird gezeigt, wie sich Stöckhardt fachlich etabliert hat und ob in seinem weiteren Lebenswerk Bezüge zu seiner Promotionsschrift aufgestellt werden können.

Auch wenn die Aussagen zu pädagogisch-didaktischen Problemen eher spärlich und faktisch nicht chemiespezifisch sind, erlaubt die nun Abhandlung einen Einblick in das entsprechende Wissen von Julius Adolph Stöckhardt zur Zeit der Abfassung der Promotionsschrift.

Link der Autoren

Universität Rostock - Mitarbeiterseite Dr. Gisela Boeck

    

Kontakt



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben