Forschungsarbeit: Wertermittlung nach ImmoWertV und BelWertV

Wertermittlung nach ImmoWertV und BelWertV

Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Ertragswertermittlung

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 496

Hamburg 2018, 100 Seiten
ISBN 978-3-339-10342-0 (Print), ISBN 978-3-339-10343-7 (eBook)

Beleihungswert, Beleihungswertermittlung, Beleihungswertermittlungsverordnung, BelwertV, Betriebswirtschaft, Ertragswertermittlung, Immobilienbewertung, Immobilienwertermittlungsverordnung, Immobilienwirtschaft, ImmowertV, Verkehrswertermittlung, Wertermittlung

Zum Inhalt

Deutschland hat die Subprime-Krise im Jahr 2008 im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien relativ unbeschadet überstanden. Dies begründet sich unter anderem aus dem System der deutschen Immobilienfinanzierung und der kreditwirtschaftlichen Immobilienbewertung. Die besondere Art der Immobilienfinanzierung zum langfristigen Festzins und der Refinanzierung über Hypothekenpfandbriefe, mit dem dabei anzuwendenden Konzept des Beleihungswertes tragen maßgeblich zur Stabilität auf dem Immobilienmarkt bei. Großbritannien beispielsweise kennt ein solches spezielles Konzept der kreditwirtschaftlichen Wertermittlung nicht. Hier wird auch für den Bereich der Immobilienfinanzierung ein stichtagsbezogener Marktwert vergleichbar mit dem deutschen Verkehrs- bzw. Marktwert herangezogen. Doch was genau ist unter dem Beleihungswert zu verstehen und was unterscheidet diesen von einem stichtagsbezogenen Verkehrs- bzw. Marktwert?

Um die Notwendigkeit der differenzierten Wertermittlung aufzuzeigen, werden die unterschiedlichen Konzepte und Prinzipien der Verkehrswertermittlung nach der Immobilienwertverordnung (ImmoWertV) und der Beleihungswertermittlung nach der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) gegenübergestellt. Im Zentrum dieser Arbeit stehen anschließend die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Ertragswertermittlung nach der ImmoWertV und der BelWertV. Gleichen sich die beiden Verfahren auf den ersten Blick im Wesentlichen, so lassen sich aus der genauen Analyse doch zahlreiche Unterschiede erkennen. Dabei weisen die Unterschiede immer das gleiche Motiv auf. Sie versuchen dem jeweiligen Zweck der Wertermittlung gerecht zu werden.



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